Der Leitsatz der Entscheidung lautet: „Der Möglichkeit, ein Arbeitsverhältnis nach § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG ohne Sachgrund bis zu zwei Jahre zu befristen, steht ein früheres Arbeitsverhältnis des Arbeitnehmers mit demselben Arbeitgeber nicht nach § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG entgegen, wenn das Ende des vorangegangenen Arbeitsverhältnisses mehr als drei Jahre zurückliegt.“

Endet also ein Arbeitsverhältnis und wird dann - innerhalb von drei Jahren - zwischen dem Arbeitnehmer und dem gleichen Arbeitgeber ein neues kalendermäßig befristetes Arbeitsverhältnis geschlossen, ist diese Befristung unwirksam. Es besteht ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.

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Torsten Klose
Rechtsanwalt und
Fachanwalt für Arbeitsrecht
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